MusiCare

Musik bewegt – emotional, kognitiv und körperlich. Ihre Wirkung auf den Menschen ist seit langem bekannt, wird jedoch erst jetzt zunehmend wissenschaftlich verstanden. Gleichzeitig bleibt ein zentraler Aspekt bislang oft unbeachtet: die Gesundheit derjenigen, die Musik auf höchstem Niveau ausüben.

Mit MusiCare Würzburg entsteht eine Kooperation der Hochschule für Musik Würzburg (HfM), der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) und des Universitätsklinikums Würzburg (UKW), die genau hier ansetzt.

MusiCare ist das Würzburger Konzept an der Schnittstelle von Musik und Gesundheit. Es verbindet Forschung, Lehre und gesellschaftliche Anwendung im interdisziplinären Triangulum aus Kunst, Wissenschaft und Medizin – und schafft damit einen exzellenten Raum für neue Erkenntnisse und innovative Ansätze. Ziel ist es, die Wechselwirkungen zwischen Musik und Gesundheit systematisch zu erforschen, die besonderen gesundheitlichen Anforderungen von Musikerinnen und Musikern besser zu verstehen und dieses Wissen nachhaltig in Ausbildung und Gesellschaft zu verankern.

Dabei werden zwei Perspektiven zusammengeführt: Zum einen die Erforschung von Musik als Ressource für Gesundheit und Wohlbefinden, zum anderen die gezielte Auseinandersetzung mit der Gesundheit von Musikschaffenden über den gesamten Lebens- und Berufsverlauf hinweg.

Das Besondere an MusiCare liegt in der engen Zusammenarbeit dreier Institutionen, die ihre jeweiligen Stärken bündeln: künstlerische Praxis, wissenschaftliche Analyse und medizinische Expertise.

MusiCare steht für eine neue Form der Zusammenarbeit – interdisziplinär, praxisnah und zukunftsorientiert. Ein Projekt, das nicht nur Musik besser verstehen will, sondern auch ihren Beitrag zur Gesundheit des Einzelnen und der Gesellschaft sichtbar macht.