Prävention von Machtmissbrauch
Unsere Hochschule ist ein Ort der Begegnung und des professionellen Miteinanders. Wo Menschen zusammenkommen – insbesondere in strukturierten Organisationen – entstehen Hierarchien und Machtverhältnisse. Diese sind nicht grundsätzlich problematisch. Ihr Missbrauch jedoch kann persönliche Grenzen überschreiten, einzelne Personen gefährden und die Qualität von Studium, Lehre und Arbeit an unserer Hochschule nachhaltig beeinträchtigen. Deswegen nehmen wir uns seit einiger Zeit verstärkt der Prävention von Machtmissbrauch an.
Was verstehen wir an der HfM Würzburg unter Machtmissbrauch?
Im institutionellen Kontext sind mit Macht bestimmte Aufgaben und Ziele verbunden. So dient beispielsweise eine flexible Unterrichtseinteilung dazu, den Unterricht möglichst individuell auf die Bedürfnisse der Studierenden abzustimmen und ihre künstlerische sowie persönliche Entwicklung bestmöglich zu fördern.
Von Machtmissbrauch sprechen wir, wenn Macht nicht im Sinne dieser Aufgaben und Ziele, sondern zum persönlichen Vorteil und auf Kosten anderer eingesetzt wird. Machtmissbrauch kann unterschiedliche Formen annehmen – von Grenzüberschreitungen in sogenannten Grauzonen bis hin zu strafrechtlich relevanten Handlungen.
Besonders anfällig für Machtmissbrauch sind Situationen mit ausgeprägten Abhängigkeitsverhältnissen und Machtasymmetrien. Grundsätzlich kann Machtmissbrauch jedoch innerhalb und zwischen allen Statusgruppen einer Hochschule auftreten.
Hinweis: Wenn Sie selbst Machtmissbrauch erlebt haben, wenden Sie sich bitte an unsere Anlaufstellen und Beratungspersonen.