In diesem Sommer widmet sich die Opernschule dem berühmten spanischen Romanhelden Don Quichotte mit einem Werk des 20. Jahrhunderts in Kombination mit einer Barockoper.
„El Retablo de Maese Pedro“ (Meister Pedros Puppenspiel) von Manuel de Falla bringt ein historisches Drama im Miniaturformat auf die Bühne, begleitet von einem äußerst farbenreichen Kammerorchester, dem Harfe und Cembalo eine besondere Note verleihen. Don Quichotte fiebert als Zuschauer mit den Protagonisten der Handlung mit und geht schließlich selbst auf die Bühne, um für das Gute zu kämpfen und das Böse zu besiegen.
Das halbstündige Stück soll bei schönem Wetter im Innenhof der Bibrastraße gezeigt werden und dient als Vorspiel zur Barockoper „Don Quichotte chez la Duchesse“ von Joseph Bodin de Boismortier. Ein Werk, das unbedingt der Entdeckung lohnt und das eine Episode aus dem 2. Band des Don-Quichotte-Epos behandelt. Der Ritter von der traurigen Gestalt irrt mit seinem getreuen Sancho Pansa durch eine feierfreudige Gesellschaft, die sich voller Phantasie viele Späße mit ihm erlaubt und am Schluss seiner großen Weisheit huldigt. (Dauer ca. 1 Stunde)
Opernschule | Hochschulsinfonieorchester | Barockorchester auf Historischen Instrumenten | Musikalische Leitung: Andreas Hotz, Ralf Waldner | Bühnenbild & Kostüme: João Malheiro | Gesamtleitung & Regie: Katharina Thoma