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Netzwerk 4.0 der Musikhochschulen

KI und wissenschaftliches Schreiben: Wer schreibt die bessere Hausarbeit?

Podiumsdiskussion an der HfM Weimar mit Online-Teilnahme des Netzwerk 4.0 der Musikhochschulen

Seit einem halben Jahr überschlagen sich die Nachrichten über ChatGPT und andere KI-Bots. Die rasante Entwicklung wird das Lehren, Lernen und Prüfen auch an Musikhochschulen verändern.

In wissenschaftlichen Disziplinen entstehen neue Erkenntnisse durch die Rezeption und Produktion von Texten. Dabei gehen wir selbstverständlich davon aus, dass dies durch Menschen passiert: Die Recherche, die Texterstellung, die Wahrnehmung und kreative Weiterverarbeitung durch Menschen ist bislang eine Grundfeste der Wissenschaft. Auf diesem Gedanken baut sich unser Verständnis von Autorschaft und wissenschaftlicher Kreativität auf. Inzwischen können aber verschiedene Formen der künstlichen Intelligenz diese Aufgaben unterstützen oder sogar ganz übernehmen. Was bedeutet dies für das wissenschaftliche Selbstverständnis? Welche Gewinne und welche Gefahren liegen in dieser rasanten und verunsichernden Entwicklung? Wie müssen wir als Hochschule reagieren, wo können und sollten wir die Entwicklung aktiv mitgestalten? Wie sehen schriftliche Prüfungen in unseren Studiengängen künftig aus? Und wie müssen Lehrende und Studierende fit gemacht werden für den Umgang mit KI?

Der Auftakt zu der KI-Veranstaltungsreihe der HfM Weimar im WS 2023/24 widmet sich diesen Fragen. Es diskutieren Prof. Dr. Peter Braun (Leiter des Schreibzentrums der Friedrich-Schiller-Universität Jena), Prof. Dr. Martin Pfleiderer (Professor für Geschichte des Jazz, HfM Weimar) sowie Constanze Zacharias (Studierende im Fach Musikwissenschaft, HfM Weimar), moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Jens Ewen (Vizepräsident für Digitalisierung und Internationalisierung, HfM Weimar).

Teilnahme und Anmeldung
Für Angehörige der HfM Würzburg ist die Veranstaltungsreihe online geöffnet.

Für die Teilnahme bitte bis 20.11.2023 unter gute.lehre@hfm-weimar.de anmelden. 

Über das Netzwerk 4.0 der Musikhochschulen

Das Netzwerk 4.0 versteht sich als strategische Allianz. Darin engagieren sich 18 der 24 Musikhochschulen in Deutschland mit insgesamt rund 13.500 Studierenden, um die Potentiale der Digitalisierung für Lehre und Studium an Musikhochschulen gemeinsam zu erschließen. Gefördert wird das Netzwerk 4.0 als bundesweit mitgliederstärkstes Verbundprojekt im Programm „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ der Stiftung Innovation in der Hochschullehre.

Di 21.11.

17:30 - 19:00 Uhr
Online-Veranstaltung

Teilnahmegebühr

kostenlos Eintritt frei

Anmeldung

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