Im Impulsvortrag von Lea Jung (HfMT Köln, Uni Siegen) wird eine Seminarreihe vorgestellt, die die Figur des Cyborgs als Inspiration für die Auseinandersetzung mit diesen und anderen (musikalischen) Mensch-Maschine- Verbindungen nutzt und daraus resultierende Herausforderungen diskutiert: Fragen nach Autor:innenschaft und Urheber:innenrechten, nach geschlechtlichen Konnotationen von Technik, nach emanzipatorischen Potenzialen digitaler Räume und nach Biases in der Zusammenarbeit mit KI.
Der Impulsvortrag von Sebastian Eck (HfM Weimar) zeigt, wie eine effektive Integration von Tools wie ChatGPT in den wissenschaftlichen Schreibprozess von Studierenden möglich ist und dabei unterstützt, Nachteile wie individuellen Schreibschwierigkeiten auszugleichen. ChatGPT bietet Vorschläge für Textstrukturen, basierend auf selbst verfassten Stichpunkten, ermöglicht einen dialogischen Ideenaustausch und kann nicht nur Rechtschreibung und Grammatik, sondern auch die logische Kohärenz verfasster Texte zu überprüfen.
Ein reflektierter und selbstbewusster Umgang mit ChatGPT kann es Studierenden ermöglichen, die Vorteile dieser Technologie zu nutzen, ohne dass ihre wissenschaftlichen Arbeiten an Qualität und Authentizität einbüßen.
Die Veranstaltung wird moderiert von Dorothea Warneck (HfM Weimar).
Teilnahme und Anmeldung
Für Angehörige der HfM Würzburg ist die Veranstaltungsreihe online geöffnet.
Für die Teilnahme bitte unter gute.lehre@hfm-weimar.de anmelden.
Über das Netzwerk 4.0 der Musikhochschulen
Das Netzwerk 4.0 versteht sich als strategische Allianz. Darin engagieren sich 18 der 24 Musikhochschulen in Deutschland mit insgesamt rund 13.500 Studierenden, um die Potentiale der Digitalisierung für Lehre und Studium an Musikhochschulen gemeinsam zu erschließen. Gefördert wird das Netzwerk 4.0 als bundesweit mitgliederstärkstes Verbundprojekt im Programm „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ der Stiftung Innovation in der Hochschullehre.
