Leitung: Viktoria Kaufmann (Zertifizierte interkulturelle Trainerin und Coach)
An deutschen Musikhochschulen ist die Internationalität besonders hoch. Während die gemeinsame Leidenschaft für die Musik sehr verbindend und die gelebte Vielfalt ein großer Gewinn ist, können kulturelle Unterschiede gleichzeitig eine Herausforderung für Studierende und Lehrende darstellen. Nicht nur die Kommunikationsgewohnheiten und alltägliche Verhaltensweisen, auch Lehr- und Lernsysteme in den Heimatkulturen der Studierenden unterscheiden sich mitunter deutlich von denen deutscher Studierender und Lehrender. Das Anpassen an die zunächst fremde Umgebung erfordert von internationalen Studierenden eine große informelle Lernleistung. Auch für die Lehrenden kann es dabei zu irritierenden und herausfordernden Situationen kommen. Ziel des Workshops ist es, kulturelle Unterschiede und deren Auswirkungen auf Lern- und Beratungssituationen kennenzulernen, um eine konfliktarme und erfolgreiche Lernumgebung zu schaffen.
Der Workshop findet als Kombination asynchroner und synchroner Lerneinheiten (Flipped Classroom) statt. Vier Wochen vor dem Online-Workshop erhalten Sie einen personalisierten Zugangslink zum Videomaterial und ein begleitendes Handout mit Reflexionsfragen.
Lernziele
Als Teilnehmende
- reflektieren Sie die Bedeutung der kulturellen Prägung für Lern- und Lehrsituationen.
- erlangen Sie Verständnis für die kulturellen Herausforderungen internationaler Studierender im deutschen Hochschulsystem.
- gewinnen Sie Sicherheit im Umgang mit kulturell diversen Studierenden - lernen kultursensible Kommunikations- und Handlungsweisen kennen.
Zielgruppe
Alle Lehrenden an Netzwerk-Hochschulen, mit und ohne Voraussetzungen.
Themenfeld und Arbeitseinheiten
Beraten und Begleiten: 4 AE
Kontakt bei Fragen
Simone Stritzker, Geschäftsstelle des Netzwerks 4.0
simone.stritzker@hfm-detmold.de
Tel. 05231-975 953
Zum Fortbildungsangebot des Netzwerk 4.0 der Musikhochschulen
Vermitteln, motivieren, prüfen, individuell beraten: Lehrende an Musikhochschulen erfüllen zahlreiche Rollen und stehen vielfältigen Aufgaben gegenüber. Das Netzwerk 4.0 bietet deshalb musikspezifische Fortbildungen speziell für Lehrende an Musikhochschulen an. Das Fortbildungsangebot gliedert sich in vier Themenbereiche: „Lehren und Lernen“, „Prüfen“, „Beraten und Begleiten“ sowie „Reflexion und Feedback“. Als Querschnittsthemen ergänzen „Digitalisierung“ und „Diversitätssensible Lehre“ das inhaltliche Spektrum. Die Formate reichen von kurzen Online-Vorträgen bis hin zu mehrtägigen Vor-Ort-Workshops. Lehrende können das Basiszertifikat oder das Lehrzertifikat "Die Kunst der Lehre 4.0" erwerben. Weitere Informationen zum Aufbau und Erwerb des Lehrzertifikats finden Sie hier.
Über das Netzwerk 4.0 der Musikhochschulen
Das Netzwerk 4.0 versteht sich als strategische Allianz. Darin engagieren sich 18 der 24 Musikhochschulen in Deutschland mit insgesamt rund 13.500 Studierenden, um die Potentiale der Digitalisierung für Lehre und Studium an Musikhochschulen gemeinsam zu erschließen. Gefördert wird das Netzwerk 4.0 als bundesweit mitgliederstärkstes Verbundprojekt im Programm „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ der Stiftung Innovation in der Hochschullehre.
