Zum Kurs:
Dieser Workshop, für den die AG Impro Michael Koch gewinnen konnte, eröffnet einen Zugang zu einer Denk- und Übewelt, in der Improvisation nicht „Freiheit oder Genie“, sondern Strukturverständnis, Neugier und Musizierfreude bedeutet: Improvisation als eine erlernbare Fähigkeit im Spektrum musikalischen Handelns. Dabei wird nicht nur improvisiert, sondern auch analysiert, geübt, variiert – mit der Perspektive, ein Gespür für stilistische Stimmigkeit, Logik und Gestaltungsspielräume zu entwickeln, insbesondere im Hinblick auf idiomatische Texturen (z.B. Barock und Romantik) für Tasteninstrumente.
Improvisation in historischen Stilen eröffnet einen besonderen Zugang zu musikalischer Form, Ausdruck und Stilkompetenz. Ausgehend von partimento-inspirierten Ansätzen möchte ich einen Einblick in eine „Toolbox“ von Gestaltungsmitteln bieten, die sich individuell ausdifferenzieren und zu größeren Einheiten und sinnvollen musikalischen Phrasen kombinieren lassen. Diese modularen Bausteine oder „Chunks“ – wie Gerüstsätze, Satzmodelle etc. – lassen sich vielfältig in stiltypische Texturen und Figurationen überführen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie man sich solche Elemente praktisch und effizient aneignen und in eine kreative, spielerische Übemethodik überführen kann.
Der Workshop richtet sich an alle interessierten Tasteninstrumentalistinnen und -instrumentalisten – unabhängig von improvisatorischer Vorerfahrung.
Anmeldung:
Bei aktiver Teilnahme erforderlich / max. 15 aktive Teilnehmende / Anmeldungen sollen an Friedemann Brennecke (Hochschuladresse) weitergeleitet werden; passiver Teilnahme ist auch ohne Anmeldung möglich.
Die Teilnahme ist offen für alle Studierenden und Lehrenden der Hochschule
