Leitung: Viktoria Kaufmann (M.A.), zertifizierte interkulturelle Trainerin und Coach
Verzerrte Wahrnehmungs- und Interpretationsprozesse beeinflussen Lehr- und Lernsettings mehr, als uns meist klar ist. So bewerten und behandeln wir Menschen aufgrund einzelner Eigenschaften wie Geschlecht, Name oder Aussehen unbewusst sehr unterschiedlich. Obwohl dies in der Regel nicht beabsichtigt ist, bestimmen diese sog. Unconcious Bias unser Denken und Handeln stark und haben deutliche Auswirkungen für Einzelne sowie auf die Hochschulkultur. Durch die bewusste Reflexion von typischen Bias können Lehrende in diesem Workshop die Bedingungen für mehr Chancengerechtigkeit, Partizipation und Kooperation in wertschätzenden Lehr- und Lernsettings aktiv gestalten.
Lernziele
Als Teilnehmende
- lernen Sie die häufigsten Unconcious Bias im Hochschulkontext und Lehr-/Lernsettingskennen.
- machen Sie sich unbewusste Bewertungs- und Handlungsmuster sowie Machtstrukturen bewusst.
- hinterfragen Sie kritisch Positionen, Vorstellungen und Handlungen von Lehrenden im Hochschulkontext.
- erörtern und erproben Sie die Bedingungen für unvoreingenommenes Denken und Handelnund zur Gestaltung von wertschätzenden und chancengerechten Lehr- und Lernsituationen.
Zielgruppe
Für alle Lehrenden
Voraussetzungen
Bereitschaft zur Selbstreflexion
Format
Online-Workshop
Themenfeld und Arbeitseinheiten
Reflexion und Feedback, 4 AE
Kontakt bei Fragen:
Netzwerk 4.0
lehrzertifikat@hfm-detmold.de
Bei technischen Problemen:
lehrzertifikat@hfm-detmold.de
015141432788
Über das Netzwerk 4.0 der Musikhochschulen
Das Netzwerk 4.0 versteht sich als strategische Allianz. Darin engagieren sich 18 der 24 Musikhochschulen in Deutschland mit insgesamt rund 13.500 Studierenden, um die Potentiale der Digitalisierung für Lehre und Studium an Musikhochschulen gemeinsam zu erschließen. Gefördert wird das Netzwerk 4.0 als bundesweit mitgliederstärkstes Verbundprojekt im Programm „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ der Stiftung Innovation in der Hochschullehre.
