"Frauenliebe und Überleben" ist der Wettbewerbsbeitrag des "Püppchenkollektivs" der Hochschule für Musik und Theater Rostock betitelt.
Eine Jazzsängerin singt ein Lied über Liebe. Ein nostalgisches Versprechen. Hinter verschlossenen Türen: Häusliche Gewalt.
Ausgehend von Robert Schumanns Liedzyklus Frauenliebe und -leben steht am Anfang eine Frau, die liebt und bleibt, auch dann, wenn es ihr schadet.
Die Show geht weiter. Club. Strand. Café. Die drei Protagonistinnen erleben Situationen von Gewalt und reagieren.
Sie werden durch das Geschehen getrieben, bis sie es selbst in die Hand nehmen, sich gemeinsam in eine Umkehrung der Verhältnisse hineinsteigern und das Patriarchat besiegen. Vermeintlich.
Eine feministische Fantasie.
Das Künstlerinnenkollektiv, im April 2025 von Lea Hartlaub und Maxine Moesta gegründet, entwickelt interdisziplinäres Musiktheater.Die Arbeiten sind feministisch positioniert und legen Machtverhältnisse sowie gesellschaftliche Körper- und Rollenbilder offen.2025 erhielt das Ensemble den 1. Preis des interdisziplinären Wettbewerbs der HMT Rostock sowie den Jurypreis des Freisprung Theaterfestivals. Kamera und Licht verantwortet Viktor Sommerfeld; neu im Ensemble sind Olesia Stepanova und Lara Göhlert.
Lea Hartlaub: Regie, Schauspiel, Gesang
Maxine Moesta: Regie, Schauspiel, Gesang
Lara Goehlert
Olesia Stepanova: Piano
Viktor Maria Sommerfeld: Kameramann, Licht
