Man darf gespannt sein auf "Polyphone Bodies", den Wettbewerbsbeitrag des Ensembles "out of town", das die Universität der Künste Berlin zum D-bü-Wettbewerb entsendet.
Polyphone Bodies lädt zu einer multisensorischen, ort-spezifischen
Performance im Kloster der Schwestern des Erlösers ein, einem Ort
zwischen Alltag und Transzendenz. Inspiriert von Pauline Oliveros und
Hildegard von Bingen entsteht eine zeitübergreifende Erkundung von
Bewusstsein, Hören und Gegenwärtigkeit.
Wir fragen: Wie lässt sich Transzendenz gemeinsam erfahren? Welche Rolle
spielen Rituale in einer Zeit permanenter Beschleunigung? Kann
gemeinsames Hören Gemeinschaft stiften? Ausgehend von diesen Fragen
entsteht ein kollektiver Erfahrungsraum, durch den die Gruppe das
Publikum führt.
Ensembleinfo:
Die Gruppe lernte sich als Studierende verschiedener Disziplinen -
Komposition, Blockflöte, Kostümbild und Saxophon - an der Universität
der Künste Berlin kennen. Trotz ihrer unterschiedlichen Hintergründe
fanden sie schnell im gemeinsamen Interesse an Konzeptkunst,
experimentellen Praxen und kollaborativer Zusammenarbeit eine gemeinsame
Basis. Dies führte sie zum ersten gemeinsamen Projekt, in dem sie neue
Ansätze kollektiver, interdisziplinärer Arbeit erkunden. Diese Erfahrung
stärkte ihre Zusammenarbeit und resultierte in der Teilnahme am
D-bü-Wettbewerb.
Cornelia Karlsson: Electroakustik, Performance, Dramaturgie
Sophie Renger: Flöte, Performance, Dramaturgie
Marie-A. Schwebe: Saxophon, Performance, Dramaturgie
Felizitas Wiesner: Kostüm-/Bühnenbild, Performance, Dramaturgie
