"Villa Echoes - Klang der Erinnerung" verspricht das Wettbewerbsensemble der Hochschule für Musik und Theater München, Hunch | Հունչ
Was bleibt, wenn Erinnerung zerfällt? Können Klänge das Vergangene bewahren – und was, wenn ihre Spuren sich überlagern?
Das Ensemble HUNCH (Paul Bießmann, Ophelia Flassig und Maria Matinyan) entführt im Kulturspeicher Würzburg multimedial in die verlassene Villa des Klavierfabrikanten Berdux aus der Jahrhundertwende. Klavier, akustische Raumdestillate und armenische Weisen verweben sich zu einer klingenden Reise. Das Publikum ist mittendrin, eingeladen, die Relikte zu erkunden und zu bespielen. Eine kollektive Spurensuche entsteht – im Moment, gemeinsam, für alle Sinne.
Ensemblevorstellung:
HUNCH ist ein künstlerisches Ensemble, gegründet von Paul Bießmann, Ophelia Flassig und Maria Matinyan. Aus unterschiedlichen künstlerischen Hintergründen verbindet sie eine Praxis, die auf sensibler Wahrnehmung, ortsspezifischer Recherche und einem Verständnis von Klang, Raum und Körper als Träger von Erinnerung basiert. HUNCH (vom armenischen ՀՈՒՆՉ huntsch: Klang / Resonanz) ist ein kollektiver Denk- und Arbeitsraum, in dem künstlerische Intuition, technologische Präzision und performative Präsenz zusammenkommen. Ihre Arbeit erkundet Übergänge — zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen dem Sichtbaren und dem Hörbaren, zwischen persönlicher und kollektiver Erinnerung.
Maria Matinyan: Sound Art, Medienkunst
Paul Bießmann: Sound Art, Piano
Ophelia Flassig: Sound Art, Viola
