Erasmus+ Studierende - Outgoing

ERASMUS+ (2021-2027)

Alle Neuerungen auf einen Blick

Die Mindestaufenthaltsdauer für Standardmobilität wird für Studienaufenthalte von 3 auf 2 Monate verkürzt. Sie beträgt für Studierende, Praktikanten und Doktoranden nun 2 bis 12 Monate je Studienabschnitt. Ferner können alle Mobilitäten um virtuelle Mobilitätsphasen ergänzt werden. Dadurch ist es nun auch möglich, dass z.B. Studierende, die nicht an einer langfristigen physischen Mobilitätsaktivität teilnehmen können, eine kurze physische Mobilitätsaktivität von 5 bis 30 Tagen durchführen und diese mit einer obligatorischen virtuellen Komponente kombinieren.

Internationale Dimension | Die Rolle der Europäischen Union als globaler Akteur soll durch das Programm gestärkt werden. Hochschulen können bis zu 20 Prozent des bewilligten Projektbudgets für die weltweite Mobilität von Studierenden, Praktikanten, Doktorandinnen und Doktoranden, Dozentinnen und Dozenten und Hochschulmitarbeiterinnen und Hochschulmitarbeitern in Richtung der Partnerländer verwenden. Unsere Studierenden, Lehrenden und Mitarbeiter der Verwaltung können sich nach der Bewilligung des Budgets für das Projekt 2023  für einen ERASMUS-Aufenthalt in den USA und Israel bewerben. Das war bisher mit der ERASMUS-Förderung so nicht möglich.

Förderraten für den neuen ERASMUS+ | Die Raten für ERASMUS Stipendium wurden ab Projektjahr 2022 erhöht, es wurden jedoch verschiedene Zuschüsse eingeführt worden, die sogenannten Top-ups. (s. auch unten). Von den Top-ups können Studierende profitieren, die Ihre ERASMUS-Förderung ab dem Projektjahr 2022 bekommen. 

Praktika | Praktika für Studierende und Graduierte als zentraler Bestandteil des Erasmus+ Programms erhalten in der neuen Programmgeneration zukünftig ein höheres und europaweit einheitlich festgelegtes Top-up von 150,- EURO pro Monat.

Blended Intensive Programmes | BIPs können genutzt werden, um gemeinsam mit Partnerhochschulen in Programmländern kurze, intensive Mobilitätscurricula zu konzeptionieren, welche eine physische Kurzzeit-Mobilität von 5 bis 30 Tagen mit einer virtuellen Komponente vereint, die Gesamtdauer der einzelnen BIPs ist nicht begrenzt. Mit einem BIP sind z.B. Sommer- und Winterschulen oder Staff Training Weeks förderbar. Lehrenden, die sich für BiP interessieren, kontaktieren bitte das Intermational Office der HfM. Interne Frist  für die Beantraging für Lehrende ist 1. Dezember jedes einen Jahres.

Grüne Reisen | Mit dem Thema „Umwelt und Bekämpfung des Klima-wandels“ möchte auch Erasmus Geförderte und Institutionen für Klima-wandel und Umweltschutz sendibilisieren, sowie insbesondere für den "ökologischen Fußabdruck" aufmerksam machen, den die Teilnehmenden durch Mobilität erzeugen. Studierende können bis zu 6 Tage zusätzliche Reisetage geltend machen wenn sie ein nachhaltige Verkehrsmittel nutzen. 

Inklusion und Vielfalt | Das Programm zielt darauf ab, Chancengleichheit, Inklusion, Vielfalt und Fairness in allen Bereichen zu fördern. Zukünftig sollen mehr Menschen mit Behinderung und diejenigen, die zur Gruppe der „fewer opportunities“ zählen, gezielt angesprochen werden. In diesem Jahr erhalten Teilnehmer mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mehr als 20 und Eltern mit Kind im Ausland monatlich pauschal 250,- Euro zusätzlich. Bei einem Bedarf darüber hinaus besteht für Personen mit einem GdB ab 20 die Möglichkeit der Finanzierung realer Mehrkosten im Ausland. Im Verlauf der Programmgeneration werden die angesprochenen Personenkreise weiter ausgedehnt.

Digitalisierung | Das Erasmus+  hat das Ziel den Digitalisierungsprozess über das Erasmus Without Paper Network (EWP) mittels Schnittstellen bis zum Jahr 2025 abgecshlossen werden soll. Dies bedeutet, dass Bewerbungsprozess sowie Management und Abwicklung des Programmes bis zu diesem Zeitpunkt komplett papierlos erfolgen wird. An unserer Hochschule läuft bereits der Bewerbungsprozess für ERASMUS+ für Studierende (Outgoing und Incoming) nur digital über EASY-Mobility Online

Anerkennung | Ein wichtiges Ziel des ERASMUS+ ist die im Ausland erbrachten ECTS den Studierenden möglichst unproblematisch anzuerkennen. Eine „automatische gegenseitige Anerkennung“  soll gewährleistet sein, ohne dass ERASMUS-Alumni ein gesondertes Anerkennungsverfahren durchlaufen müssen.

Ehrenamtliche Engagements |  Um die demokratische Teilhabe und das bürgerschaftliche Engagement in der Zivilgesellschaft zu stärken, sind Hochschulen aufgefordert, Aktivitäten zu unterstützen und zu organisieren, die es Studierenden ermöglichen, sich zivilgesellschaftlich zu engagieren und sich aktiv an ihrer lokalen Gesellschaft zu beteiligen. Die NA DAAD fördert bereits zwei Programme des studentischen, ehrenamtlichen Engagements: Lokale Erasmus+ Initiativen (LEI), und Europa macht Schule (EmS). Lokale ERASMUS+ Initiativen Lokale Erasmus+ Initiativen sind studentische Hochschulgruppen, die Studierende deutscher Hochschulen für einen Auslandsaufenthalt (Studium oder Praktikum) motivieren. Sie helfen bei allen Fragen des täglichen und studentischen Lebens und sind oft auch die ersten Ansprechpartner. Zudem helfen sie Incomings sich an der Hochschule zu orientieren und unterstützen sie bei der Integration in das neue Umfeld.